Einleitung: Bukarest – Eine Stadt der freien Meinungsäußerung
Nach dem Umsturz des kommunistischen Regimes im Jahre 1989 erlebten Bukarest und ganz Rumänien einen bemerkenswerten Boom im Bereich der Informationen. Der Übergang von der strengen Zensur zu einer **absoluten Pressefreiheit** erfolgte innerhalb erstaunlich weniger Wochen. Wo zuvor die Kommunistische Partei alle Informationen kontrollierte, entstand über Nacht eine blühende Medienlandschaft. Diese neue Freiheit führte zur Gründung zahlreicher unabhängiger Zeitungen, Zeitschriften, Radiosender, Fernsehkanäle und Nachrichtenagenturen, die fast alle privaten Unternehmern gehören. Obwohl weiterhin Herausforderungen bestehen, ist die Meinungsäußerung heute ein **Grundpfeiler der rumänischen Gesellschaft**, der eine vielfältige und kritische Berichterstattung ermöglicht und entscheidend zur demokratischen Entwicklung des Landes beiträgt. Die einzigen Medien, die weiterhin im öffentlichen Bereich verbleiben, sind die nationale Nachrichtenagentur Rompres, die Nationale Rundfunkgesellschaft (mit Sendungen in 17 Sprachen) und die Nationale Fernsehgesellschaft (mit jährlich über 13.000 Sendungsstunden auf TVR1, TVR2 und TVR International).